Eurogate-Gruppe fürchtet um Reedereikunden

03.02.2010 11:32 Uhr
Thomas Eckelmann Eurogate
Thomas Eckelmann, Vorsitzender der Eurogate-Geschäftsführung, sieht die Zukunft der deutsche Seehäfen gefährdet
© Foto: Eckhard-Herbert Arndt

Hafendienstleister dringt auf Ausbau von Weser und Elbe für große Containerfrachter /Eurogate schlug 2009 rund 12,3 Prozent weniger Container um -

Hamburg/Bremen. Die Fahrrinnenanpassungen von Weser und Elbe müssen dringender denn je vorgenommen werden. „Wenn unsere Terminalanlagen nicht uneingeschränkt rund um die Uhr erreichbar sind, werden unsere Reedereikunden trotz hoher Abfertigungsqualitäten mit ihren großen Schiffen in andere Häfen ausweichen“, lautet der Appell von Thomas Eckelmann, Vorsitzender der Eurogate-Geschäftsführung, an die Politik. Hinter der Eurogate-Gruppe liegt ein schwieriges Jahr. Der Gesamtumschlag auf allen Terminals ging 2009 um rund 12,3 Prozent auf 12,4 Millionen Standardcontainer (TEU) zurück. An den beiden großen deutschen Terminalstandorten verringerte sich der Umschlag um 20,5 Prozent auf 2,1 Millionen TEU in Hamburg beziehungsweise um 17,5 Prozent auf 4,5 Millionen TEU in Bremerhaven. Auf den italienischen Terminals liegt das Umschlagergebnis mit 5,1 Millionen TEU um 9,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Eckelmann geht davon aus, dass es „einige Zeit“ dauern wird, bis die Gruppe wieder an das Spitzenergebnis von 2008 anknüpfen könne. Die für 2009 erteilte Beschäftigungssicherungs-Zusage werde auch für 2010 erteilt, so Eckelmann weiter. (eha)

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