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19.01.2016Transport + Logistik | Inland

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premiumDobrindt fordert von Merkel Grenzschließungen

Kritik der CSU an ihrer Asylpolitik ist die Kanzlerin inzwischen gewohnt. Dass die bayerische Schwesterpartei diese über einen ihrer Bundesminister äußert, ist neu.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt

Alexander Dobrindt bringt das Thema Grenzschließungen auf den Tisch

Foto: Picture Alliance/dpa/Kay Nietfeld

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt jetzt auch in ihrem Kabinett Gegenwind für ihre Flüchtlings- und Asylpolitik. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt forderte im „Münchner Merkur” (Dienstag) einen Kurswechsel und riet dringend dazu, einen Plan B zu entwickeln. „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass wir um Grenzschließungen nicht herumkommen. Wir müssen das mit den anderen Ländern auf der Reiseroute der Flüchtlinge zügig absprechen”, sagte der CSU-Politiker.

Dobrindt warf der EU vor, Deutschland mit dem Flüchtlingsproblem alleinzulassen. „Wer von einer Koalition der Willigen redet zur Bewältigung dieser Krise, muss auch die Realität benennen: Es gibt bei dem Thema längst einen Pakt der Unwilligen gegen uns.” Man brauche eine schnelle Veränderung der Situation - „im Wissen, dass das Auswirkungen auch auf das Ansehen Deutschlands in Europa haben kann”, sagte Dobrindt und führte an: „Es reicht jetzt aber nicht mehr aus, der Welt ein freundliches Gesicht zu zeigen.” (dpa/sno)

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