03.03.2009 | Transport + Logistik

Deutsche Bahn: Neue Struktur für Schienengüterverkehr

Berlin/Mainz. Der Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn fährt ab sofort unter der Bezeichnung „DB Schenker Rail“ und bündelt alle nationalen und europäischen Logistikaktivitäten auf der Schiene. Das neu formierte Geschäftsfeld umfasst fünf Einheiten. In DB Schenker Rail gehen die Unternehmen der Railion-Gruppe sowie die englische Güterbahn English Welsh&Scottish Railway Holding Ltd. (EWS – heute DB Schenker Rail (UK) Ltd), die mehrheitlich von der DB übernommene Transfesa in Spanien sowie die Beteiligung an der italienischen Nordcargo auf.

Zur neuen Organisation gehört auch die Ende Januar erworbene polnische PCC Logistics. Hier steht die Zustimmung der zuständigen Gremien und Behörden zu der Übernahme noch aus. „Mit dieser marktgerechten Struktur reagieren wir auf den anhaltenden Konsolidierungsdruck im europäischen Wettbewerb. Der effiziente Einsatz unserer Ressourcen bietet unseren Kunden mehr Flexibilität und attraktive Angebote. Im Fokus des neuen Managements steht eine noch bessere Vernetzung des Verkehrs“, sagt Norbert Bensel, als Chef von DB Schenker im Vorstand der DB Mobility Logistics AG verantwortlich für das Ressort Transport und Logistik. „Mit unseren rund 36.000 Mitarbeitern werden wir unseren Spitzenplatz als führende Güterbahn in Europa weiter ausbauen.“ DB Schenker Rail verfügt mit 120.000 Güterwagen und 3900 Lokomotiven über den größten Fuhrpark auf dem Kontinent.

„Was wir hier entwickeln, hat Vorreiterfunktion in Europa. Bislang gibt es keine Güterbahn, die so international vernetzt und übergreifend aufgestellt ist wie wir“, sagt Klaus Kremper, CEO von DB Schenker Rail.

Das nee Geschäftsfeld DB Schenker Rail umfasst die regional strukturierten Geschäftseinheiten West, Central und East sowie die Regionen übergreifenden Einheiten Automotive und Intermodal. West umfasst im Wesentlichen Großbritannien, Frankreich, Spanien und Portugal. Central ist für Mitteleuropa mit Deutschland, Italien, den Niederlanden, Belgien, Schweiz, Dänemark und Schweden verantwortlich. East wird für Osteuropa unter anderem mit Polen, Tschechien, Slowakei, Russland und Weißrussland entwickelt. (dpa/ak)

 
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