07.10.2008 | Karriere
Den Stress im Griff
Autor: Jürgen Hesse/Hans Christian Schrader
Mit freundlicher Untersützung durch das Büro für Berufsstrategie.
Herzerkrankungen, das "Burn-out-Syndrom", Blackouts oder Denkblockaden, Schlafstörungen oder Depressionen sind häufige Folgen von Stress. In vielen Fällen führen diese Symptome zu einem massiven Leistungsabbau.
Das wiegt umso schwerer, als die Leistungsanforderungen immer mehr steigen und von jedem Arbeitnehmer Flexibilität erwartet wird – das heißt oft: immer mehr Leistung in den verschiedensten Bereichen in sehr guter Qualität in einem zeitlich eng gesteckten Rahmen.
Der eigene Druck, sich dazu nicht in der Lage zu fühlen und sein Unvermögen unter Umständen mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes bezahlen zu müssen, verschlimmert oft die Situation. Das führt auf Dauer tatsächlich dazu, dass man nicht mehr in der Lage ist, die Anforderungen zu erfüllen.
In vielen Fällen ist eine solche Zuspitzung der Situation jedoch vermeidbar. Denn der wahre Grund für diese Überreaktionen ist häufig nur die mangelnde Fähigkeit, die anfallenden Anforderungen so zu verwalten, dass die meiste Energie in die eigentliche Arbeit fließen kann, und nicht in das ganze Drumherum. Die Fähigkeit zum richtigen Zeit- oder besser gesagt Stressmanagement können Sie aber relativ leicht erlernen.
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