DB Schenker rüstet Wechselbrücken in Deutschland mit RFID aus

19.11.2008 16:25 Uhr

Einsatz von moderner Identifikationstechnik steigert Verfügbarkeit der Ladungsträger

Frankfurt. Die Spedition Schenker Deutschland hat bislang 3500 ihrer 4000 Wechselbrücken mit RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) ausgestattet. Damit kann die Bahn-Tochter die Ladungsträger besser identifizieren, verfolgen und noch schneller zur Verfügung stellen. Das Unternehmen hat die Brücken mit 868-MHz-Transpondern und seine Geschäftsstellen Landverkehr/Logistik mit den entsprechenden Lesegeräten ausgestattet. Dort wird jede Ein- und Ausfahrt der einzelnen Wechselbrücken elektronisch dokumentiert. Alle Daten der RFID-Transponder gelangen in ein zentrales Portal. Hier werden alle Bewegungsabläufe der Wechselbrücken erfasst. Damit lassen sich auch die Wege einzelner Ladungsträger problemlos zurückverfolgen und dokumentieren. Die positive Zwischenbilanz: „Wir konnten die Verfügbarkeit unserer Brücken mit Hilfe von RFID deutlich erhöhen“, erklärt Erik Wirsing, Leiter Zentrale Systementwicklung bei Schenker in Kelsterbach. „Dank der automatischen Inventarisierung steht jetzt für unsere Kunden jeweils der geeignete Wechselbrückentyp sowie insgesamt mehr Ladekapazität zur Verfügung. So trägt das Projekt auch zur Steigerung unserer Wirtschaftlichkeit bei. Auch für die Nachhaltigkeit spielt ein möglichst optimal ausgelasteter Bestand an Wechselbrücken eine Rolle.“ (sv)

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