13.05.2009 | Transport + Logistik
Daimler spart bei japanischer LKW-Tochter
Stuttgart. Der von der Branchenkrise gebeutelte Autohersteller Daimler hat seiner japanischen Nutzfahrzeug-Tochter Mitsubishi Fuso ein drastisches Sparprogramm verordnet. In diesem Zuge werden jeweils ein Werk in Japan und in eines in Thailand geschlossen, 2300 Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen, wie Daimler heute in Stuttgart mitteilte. Das Händlernetz in Japan werde ausgedünnt, genauso wie die Modellpalette. Zudem soll die Tochter verstärkt über die Mutter einkaufen.
Durch die Maßnahmen soll Mitsubishi Fuso ab 2011 jährlich umgerechnet 760 Millionen Euro mehr in der Kasse übrig behalten. In diesem und dem kommenden Jahr wird der Umbau allerdings erst einmal mit insgesamt 260 Millionen Euro zu Buche schlagen. Ziel von Mitsubishi Fuso ist es letztlich, den Abwärtstrend im Heimatmarkt zu verlangsamen und in Schwellenländern zu wachsen. (dpa)
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