Berlin. Bei dem Versuch einer Bundeswehr-Fregatte, im Golf von Aden vor Somalia ein verdächtiges Piratenschiff zu stoppen, ist einer der mutmaßlichen Seeräuber getötet worden. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos in Potsdam ereignete sich der Zwischenfall am frühen Montagmorgen. Die Fregatte Brandenburg versuchte nach diesen Angaben, das verdächtigte Schnellboot mit fünf bewaffneten Insassen zu stoppen. Die Männer wollten sich einer Überprüfung entziehen. Nachdem die Piraten nicht auf Warnhinweise und -schüsse reagierten, sollte das Boot durch Schüsse manövrierunfähig gemacht werden. Dabei sei einer der Verdächtigten tödlich verletzt worden. (dpa)
Bundeswehr stoppt Piratenboot
Ein mutmaßlicher Seeräuber kommt im Golf von Aden ums Leben