Berlin. Das Fliegen mit Gesellschaften aus Nicht-EU-Ländern soll von deutschen Flughäfen aus durch schärfere technische Kontrollen sicherer werden. Der Bundesrat gab dafür am Freitag das Startzeichen. Mit der im Oktober vom Bundestag beschlossenen Änderung des Luftverkehrsgesetzes wird europäisches Recht in Deutschland umgesetzt. Anlass sind verschiedene Unfälle und Beinahe-Katastrophen durch häufige Sicherheitsmängel von Drittländer-Airlines. Ergeben die Prüfungen schwerwiegende Mängel, dürfen solche Flieger künftig nicht abheben. Ergebnisse der Kontrollen von Cockpit, Passagier- und Laderaum bis hin zu Trieb- und Fahrwerken gehen an die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA). Daneben bleibt die «schwarze Liste» von Fluggesellschaften aus Drittländern bestehen, die die EU wegen Sicherheitsbedenken grundsätzlich nicht anfliegen dürfen. (dpa)
Bundesrat billigt schärfere Kontrollen von Nicht-EU-Flugzeugen
Das Fliegen mit Gesellschaften aus Nicht-EU-Ländern soll von deutschen Flughäfen aus durch schärfere technische Kontrollen sicherer werden