26.02.2007 | Transport + Logistik

Bahnchef Mehdorn setzt auf Börsengang 2008

London/Berlin. Bahnchef Hartmut Mehdorn setzt trotz der anhaltenden politischen Debatte auf einen baldigen Börsengang des bundeseigenen Konzerns. Das Management bereite das Unternehmen auf diesen Schritt in der ersten Hälfte 2008 vor, sagte Mehdorn der britischen Tageszeitung „Financial Times“. Er sei zu „80, vielleicht 90 Prozent“ sicher, dass bis zum Herbst Einigkeit über die Details des Gesetzgebungsverfahrens erzielt werden könne. Der 64-Jährige gab zudem zu erkennen, dass er über seinen bis Mitte 2008 laufenden Vertrag hinaus im Amt bleiben könnte. Sollte ihn der Aufsichtsrat fragen, weiterzumachen, würde er darüber „ernsthaft nachdenken“.

Mehdorn bekräftigte das Interesse des Konzerns an einem Einstieg bei der landeseigenen Hamburger Hafengesellschaft HHLA. Die Bahn sei aber nicht bereit, „exorbitante Preise“ zu zahlen. Wenn Hamburg strategisch denke, entschiede sich die Stadt für die Bahn. „Wenn sie nur auf den Preis schaut, dann nicht“, sagte Mehdorn.

Der Bahnchef wandte sich gegen Vorwürfe, das deutsche Schienennetz unzureichend in Stand zu halten. Wenn es irgendjemanden gebe, der an einem guten Netz interessiert sei, sei es die Bahn. Auch wenn es „einige Bürokraten“ behaupteten, werde das Netz nicht vernachlässigt. Sicherheitsmängel gebe es nicht. Der Bundesrechnungshof hatte in einem vor einigen Tagen bekannt gewordenen Berichtsentwurf auf Mängel im 34.000 Kilometer langen Netz hingewiesen. (dpa)

 
Anzeige
 

Weitere Informationen

Kommentar verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der VerkehrsRundschau veröffentlicht. Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter dem Kommentar Ihren Wohnort an. Herzlichen Dank!

 

26.02.2007Artikelinformationen

Social Networking
Bildnachweis

VerkehrsRundschau mobil

Gefahr/gut-Umfragegewinnspiel

Nehmen Sie jetzt an unserer kurzen Umfrage zur IMO Erklärung teil.

Sichern Sie sich einen von drei BestChoice-Einkaufsgutscheinen im Wert von 50,-€, einlösbar bei 200 Partnern in über 25.000 Filialen.

[Jetzt teilnehmen]

Beliebteste Meldungen

Beliebteste Galerien

Nachwuchsinitiative

Hallo Zukunft!

VerkehrsRundschau, Trucker und Gefahr/gut vermitteln zwischen Schülern, Lehrern und Unternehmen für eine Zukunft in der Logistik [Mehr Infos über Ausbildung in der Logistik]

Neueste Kommentare unserer Leser

  • 19.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Jürgen Auth meint: Es müsste folgende Bestimmung bei Kabotage eingeführt werden: Den Fahrern aus den Billiglohnländern...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Transport + Logistik
    Gefährlicher Spatenstich für Bayerns Innenminister
    Deka 1803 meint: Was sagt uns dies: Von Dingen, von denen man keine Ahnung hat, sollte man tunlichst die Finger...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Recht + Geld
    Bundesregierung plant Arbeitszeitgesetz für selbstständige Fahrer
    Thomas Flesch meint: Darf ich jetzt länger fahren?! Laut EU-Recht maximal 90 Stunden Lenkzeit in 2 Wochen und nach diesem...[mehr…]
  • 17.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    hans-ulrich Höfler meint: Als Betroffener kann ich dem nur beipflichten. Wer die Augen im Transportverkehr weit genug öfnnet,...[mehr…]
  • 16.05.2012 | Transport + Logistik
    Hellmann verzeichnet 2010 Umsatzsprung
    mikky meint: Bei so einem Umsatz wäre es doch mal schön, bei den Subunternehmern was merken zu lassen und nicht...[mehr…]

Twitter: vr_online

Der Twitter-Kanal der VerkehrsRundschau

vr_online auf Twitter abonnieren und unsere Redakteure halten Sie auf dem Laufenden - blitzschnell und kostenlos!
[Follow us!]

Fahrverbotskalender

Europäische Fahrverbote im Überblick

Unser Fahrverbotskalender gibt einen Überblick über die LKW-Fahrverbote in mehr als 25 europäischen Ländern. Der Kalender erscheint quartalsweise als Zugabe zur Printausgabe, er kann aber auch gesondert bezogen werden. Bestellen können Sie den Kalender außerhalb des Abos zum Preis von 9,80 Euro zzgl. Versand und Mehrwertsteuer unter 089/20 30 43 11 00 (Fax -2100) oder per Mail: vertriebsservice@springer.com.