Dubai. Die Fluglinie Emirates aus Dubai will Afrika zum neuen Grenzgebiet ihres Luftfrachtgeschäfts machen. Laut „Nairobis Capital Business“ ist Kenya das Land der Wahl, da es sich von einem Schwellenland in ein Industrieland wandelt. „Afrika hat das Potenzial, das man sehr selten findet“, sagte der Vizepräsident von Emirates Ram Menen. Er fügte an, dass es zweistellige Zuwachsraten bei der Luftfracht in den nächsten zwei bis fünf Jahren erfahren wird. „Ein Grund für unser großes Engagement im afrikanischen Markt ist die hochentwickelte Technologie. Das Luftfrachtvolumen wächst zweimal so schnell, wie das globale Bruttoinlandsprodukt. Sobald man also das Luftfrachtvolumen kennt, kann man das Bruttoinlandsprodukt voraussagen“, sagte er. Emirates transportierte 25.000 Tonnen der kenianischen Exporte und Importe bis Ende September. Darunter befand sich Telekommunikations-Ausrüstung, Computerzubehör und Ersatzteile für KFZ. Menen räumte ein, dass es vorrübergehende Einflüsse durch den wirtschaftlichen Abschwung besonders in England gäbe. Dort sank die Nachfrage nach Früchten und Gemüse. Doch die mittelfristigen und langfristigen Aussichten seien rosig. Die Exporte bis Ende September verglichen mit dem Vorjahr fielen um 25 Prozent auf 18 664 Tonnen. Dies stand in direktem Zusammenhang mit dem Abfall im Gartenbaubereich. Emirates glaubt an die Zukunft Afrikas und hat deswegen schon die Anzahl der täglichen Flüge erhöht. (rup)
Afrika rückt in den Fokus von Emirates
Die Fluglinie will Afrika zum neuen Grenzgebiet ihres Luftfrachtgeschäfts machen