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12.02.2016Transport + Logistik | Inland

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premiumÄtzende Chemikalie löst Großeinsatz auf Speditionsgelände aus

Den Mitarbeitern der niedersächsischen Spedition ist beim Umladen von Gefahrgut-Behältern aufgefallen, dass diese zu platzen drohten.
Gefahrgut Unfall Feuerwehr

Die Feuerwehr rückte mit 150 Helfern an

Foto: Picture Alliance/dpa/Feuerwehr Diepholz

Stuhr. Bedrohlich ausgebeulte und unter Druck stehende Chemikalienbehälter haben in Stuhr im Landkreis Diepholz in Niedersachsen einen Großeinsatz der Feuerwehr verursacht. Den Mitarbeitern einer Spedition sei beim Umladen aufgefallen, dass die Behälter mit der ätzenden und feuergefährlichen Chemikalie Trimethylchlorsilan zu platzen drohten, teilte der Kreisfeuerwehrverband Diepholz am Freitag mit. Die Feuerwehr rückte zu dem Einsatz am späten Donnerstagabend mit 150 Helfern an. Einsatzkräfte in Chemikalienschutzanzügen überprüften die Behälter, ließen den Druck ab und verluden sie in ein offenes Edelstahlfass. Eine Spezialfirma sollte die Behälter entsorgen. Verletzt wurde niemand.

Die Chemikalie, ein Rohstoff zur Herstellung etwa von Siliciumcarbid, kann nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zusammen mit Luft ein ätzendes und explosionsfähiges Gemisch bilden. Daher sei die Kanalisation auf dem Speditionsgelände vorsorglich abgedichtet worden. Die Polizei warnte Anwohner eines nahen Wohngebietes. Die Menschen sollten die Fenster und Türen ihrer Häuser sicherheitshalber geschlossen halten.

Unklar blieb zunächst, wie es zu der Reaktion gekommen war, die die Behälter unter Druck setzte. Die gefährliche Flüssigkeit trat nach Angaben der Feuerwehr nicht aus. (dpa)

Mehr zum Thema: Umweltrecht & Gefahrgut (Wiki)

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